Was passiert bei Eintritt einer Pflegebedürftigkeit?

Kommt es aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls zu einer Pflegebedürftigkeit, so wird als Erstes ein ärztliches Attest erstellt, indem die Pflegebedürftigkeit festgehalten wird. Aufgrund dieses ärztlichen Dokumentes wird von der Pflegekasse eine Pflegestufe ermittelt. Je nach Schwere der Pflegebedürftigkeit erfolgt die Einstufung in Pflegestufe I, II oder III. In Pflegestufe I wird zweimal am Tag Hilfe von Dritten benötigt, in Pflegestufe II dreimal und in Pflegestufe III wird man als Patient nur eingestuft, wenn eine Rund-um-die-Uhr Betreuung notwendig ist. Je höher die Pflegestufe, desto höher sind natürlich auch die Kosten. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegezusatzversicherungen im Vergleich reichen jedoch in allen Fällen nicht aus und es muss ein zum Teil erheblicher Eigenanteil selbst getragen werden.

Wie hilft die private Pflegeversicherung bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit?

Ist eine private Versicherung vorhanden, so hat man als Versicherter die Sicherheit, dass die Pflege immer gewährleistet ist. Aufgrund der Versicherung sichert sich der Kunde einen Pflegetagessatz ab, sodass die Pflegekosten somit zum Großteil getragen sind. Dies ist auch eine Sicherheit für die Angehörigen, da diese ansonsten die Pflege übernehmen müssten und auch die Kosten zu tragen haben.

Wann sollte vorgesorgt werden?

Je früher, desto besser. Da eine Pflegebedürftigkeit jeden treffen kann, sollte frühzeitig an einen Abschluss gedacht werden. Des Weiteren sind oft lange Karenzzeiten einzuhalten, sodass erst nach Ablauf dieser Karenzzeit mit einer Leistungszahlung zu rechnen ist. Ein Vergleich lohnt sich auf jeden Fall immer, sodass Preis und Leistung im Einklang sind. Weitere Informationen auf Spezialistenportal Pflege-Test.de sowie auf dapd dpa.