Was passiert bei einer Motorüberholung?

Im Falle eines Motorschadens wird bei der Motorüberholung zunächst eine Diagnose der genauen Beschädigungen vorgenommen. Zusätzlich wird überprüft, ob auch weitere Anbauteile zu Schaden gekommen sind. Das Ergebnis soll ein neuwertiger, einwandfrei funktionierender Motor sein, der ausschließlich durch Original-Ersatzteile ergänzt wurde. Die Arbeiten bei einer Motorüberholung sind so komplex, dass diese unter allen Umständen von einem Experten durchgeführt werden sollten. Ausführliche Informationen und Angebote zur Motorüberholung finden Sie beispielsweise auf dsm-spezialist.de.

Welche Arbeiten werden genau durchgeführt?

Im Speziellen lassen sich die anfallenden Tätigkeiten in Arbeiten am Zylinderkopf und Arbeiten am Motorblock einteilen. Der Zylinderkopf wird gereinigt und geschliffen. Der Sitz des Ventils wird überarbeitet und beschädigte Ventile werden gegen Neue ersetzt. Das Gleiche gilt für beschädigte Nockenwellen und Kipphebel. Zudem werden die Nockenwellenlager und Zylinderkopfdichtungen erneuert. Im Bereich des Motorblocks wird dieser bei Übermaß gebohrt oder gehont. Eine beschädigte Kurbelwelle wird gerichtet und poliert und je nach Bedarf ausgetauscht. Kolbenringe und beschädigte Kolben sowie sämtliche Dichtungen werden im Zuge einer Motorüberholung erneuert. Darüber hinaus werden der Zahnriemen-/ Steuerkettensatz, die Kurbelwellen-/ Pleuellagerschalen, der Dichtungssatz für das Kurbelgehäuse sowie die Wasserpumpe ausgetauscht. Zusätzlich werden alle Flüssigkeiten wie Klimagas, Motoröl und Frostschutzmittel erneuert. Handelt es sich um einen irreparablen Schaden, sollte der Motor komplett ersetzt werden.

Welche Anforderungen sollte eine gute Reparaturwerkstatt erfüllen?

Eine gute Reparaturwerkstatt investiert viel Zeit in ihre Kunden, um die bestmögliche Beratung bieten zu können. Darüber hinaus sind die Mitarbeiter einer guten Reparaturwerkstatt sehr gut ausgebildet, kennen die Schwachstellen der Motoren unterschiedlichster Hersteller und können Motorschäden sicher beheben. Schließlich verfügt eine gute Reparaturwerkstatt über ein umfassendes Ersatzteillager und kann so eine zügige Reparatur gewährleisten. Alles in allem sind jahrelange Erfahrung, eine entsprechende Expertise und eine persönliche Verbindung zum Kunden von Vorteil.

Und wie funktioniert ein Dieselmotor?

Der Dieselmotor gehört zu den bahnbrechendsten Erfindungen des 19. Jahrhunderts. Im Dieselmotor wird die angesaugte Luft massiv verdichtet und auf etwa 600°C erwärmt. Im Anschluss wird der Brennstoff eingeleitet, der sich an der erhitzten Luft entzündet. In der Folge müssen Dieselmotoren einem wesentlich höheren Druck standhalten als Benzinmotoren. Dieselmotoren sind daher sowohl robuster als auch schwerer als Ottomotoren. Zu Beginn konnten nur stationäre Diesel problemlos betrieben werden, da die exakte Dosierung und feinverteilte Einleitung des Brennstoffs in den Zylinder nur mit Hilfe eines Kompressors möglich war. Dieses Konzept war jedoch für Fahrzeugmotoren nicht geeignet. Mittlerweile wurden Fahrzeug-Dieselmotoren allerdings in vielerlei Hinsicht verbessert und sind sogar kraftstoffsparender als Benziner.