Private Krankenversicherung

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten der Krankenversicherung, die gesetzliche und die private Krankenversicherung. Die gesetzliche Krankenversicherung ist dadurch gekennzeichnet, dass die meisten pflichtversichert sind. Bei der privaten Krankenversicherung gibt es nur freiwillig Versicherte, deshalb ist der Marktkampf auch dementsprechend groß.

Wechsel in die private Krankenversicherung.
Bis zu einem gewissen Einkommen sind Sie automatisch in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert, die Grenze ist derzeit bei 49.500,-EUR Jahreseinkommen. Wer über dieser Grenze liegt, kann sich die Versicherung frei wählen.
Unabhängig von der Versicherungsgrenze können sich Selbstständige, Beamte und Freiberufler die Versicherung aussuchen.
Haben Sie einmal in die private Krankenversicherung gewechselt ist eine Rückkehr meist nicht mehr möglich, außer Sie werden arbeitslos oder unterschreiten die Pflichtgrenze wieder.

Wie hoch ist der Ersattungsbetrag?
Anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung sind Sie in der privaten Krankenversicherung Geschäftspartner Ihres Arztes, dieser stellt Ihnen eine Rechnung aus, welche Sie bei der Krankenkasse zur Erstattung einreichen müssen. Bei der Gesetzlichen besteht ein Vertrag zwischen Arzt und Versicherung, das heißt, Sie sind in die Abrechnung nicht mit eingebunden.
Wie hoch die Erstattung bei der privaten Krankenkasse ausfällt, hängt davon ab, welchen Tarif Sie gewählt haben.

Wie hoch ist der Versicherungsbeitrag?
Der Beitrag zur privaten Krankenversicherung hängt vom Alter und vom Gesundheitszustand des Antragstellers ab, auch das Geschlecht spielt eine Rolle, da Frauen statistisch gesehen älter werden als Männer.
Relevant für die Beitragshöhe ist natürlich auch die gewählte Leistung, die man von der Versicherung im Krankheitsfall erwartet.